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DEIN GARTEN IM APRIL

Pflanzen nachhaltig anziehen

🌱 🪴 ☀️

 
 

von Sabine van Osenbrüggen

Bist Du der Frühstarter-Typ und hast bereits alle deine Gemüsepflanzen und Sommerblumen auf der Fensterbank vorgezogen? Oder gehörst Du zum Team „Spätzünder“ wie ich und hast im April mit dem Aussäen direkt draußen im Beet begonnen? Egal, das Perma Kalender Team und ich teilen jetzt noch einige Tipps mit dir.

 

Saatgut

Als erstes schau dir die Tüte deines Saatgutes doch mal an. Steht dort ein F1 drauf? Dann handelt es sich um Hybriden, die durch Auswahl und Kreuzung der Elternpflanzen selektiert wurden. Ziel der Züchtung ist es, die Eigenschaften er Pflanze zu verbessern. Man züchtet sie zum Beispiel kleiner, was für den Anbau im Kübel oder auf dem Balkon interessant sein könnte. Oder man  erhöht den Ertrag oder die Größe der Früchte. Oft jedoch erreicht man damit, dass die Früchte deiner Pflanzen keine Samen mehr ausbilden und du sie nicht mehr vermehren kannst. Wenn du hingegen sogenanntes samenfestes Saatgut gekauft hast, dann heißt das, dass die Pflanze geblüht hat, Samen gebildet und entnommen wurden. Pflanzt du diese ein hat die nächste Pflanze genau die gleichen Eigenschaften, wie die Eltern – wurde also nicht verändert. Meistens ist Bio-Saatgut bzw. sind Bio-Früchte, aus denen du deine Samen selbst entnehmen kannst, auch samenfest.

 

Anzuchterde

Dann schauen wir mal auf deine Anzuchterde. Nimm bitte keine  Erden, die noch Torf enthalten (siehe unser Artikel vom Januar). Kauf am besten sogenannte Anzucht- oder Kräutererde aus dem Bioanbau ohne Torf. Diese ist nährstoffarm, das heißt sie liefert die Samen genug Nährstoffe um zu wachsen. Pflanzenerde oder frischer Humus sind sehr nährstoffreich und können die zarten Wurzeln “verbrennen”.

 

Anzuchtgefäße

Worin säst du die Pflanzen aus? Wir nutzen alte Töpfe vom letzten Jahr oder recycelte Anzuchtplatten oder Töpfe. Diese waschen wir gut aus oder stellen sie einfach ein paar Tage in die Sonne um mögliche Keime abzutöten. Du kannst auch Töpfe aus Kokosfasern nutzen, oder dir welche herstellen aus alter Zeitung oder Eierkarton. Wusstest du eigentlich wie kräftig Wurzeln sind? Diese durchdringen oft schon die Topffasern beim Vorziehen. Am besten du pflanzt mit dem gesamten Anzuchttopf (wenn er sich auflöst) in den Boden um die Wurzeln nicht zu beschädigen.

 

Zeitpunkt

Und nun kommen wir zum richtigen Zeitpunkt. Hier achtest du je nach Pflanze am besten auf die Angaben auf deiner Saatguttüte. Die meisten Saaten können ab April ins Freiland, immer vorausgesetzt wir befinden uns auch im Frühling, d.h. die Kornelkirsche hat geblüht. Ausnahme bilden die empfindlichen Gemüse wie Gurken, Zucchini und Kürbis, die kommen erst nach den Eisheiligen – Mitte Mai ins Freiland. Eine Ausnahme ist die Bohne. Die mag gar keine kalten Füße. Es gibt einen alten Spruch, wer zu früh Bohnen legt, legt sie zweimal. Hier ist wirklich Geduld gefragt, bis der Mai den Boden (nach den Eisheiligen) auf ca. 15 Grad erwärmt hat.

Der Anbau im eigenen Garten oder Balkon soll dir auch Abwechslung auf dem Teller geben, deshalb halte Ausschau nach Sorten, die du nicht im Supermarkt findest, z. B. blaue Kohlrabi, bunten Möhren, Stielmus oder kleinblättriges Basilikum. Und wenn du dich, wie ich an die Anzucht von einjährigen Blumen, wagen möchtest, dann halte Ausschau nach offenen Blüten, die mögen deine Insekten viel lieber, denn dort finden sie Nahrung.

 

Unser dreijähriger Perma Kalender bietet ausreichend Platz für all deine Ideen, Beobachtungen und Erkenntnisse. Natürlich nachhaltig und mit robustem Leineneinband produziert:

Jetzt ganz viel Spaß bei der Anzucht und schau im Mai mal wieder vorbei, wenn wir das Phänomen der Eisheiligen beschreiben.

 

Deine Sabine

 
 
 

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